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EYOF: Paul Prechtl: "Ich will meine PB überbieten"


Bildrechte: ÖOC


Nächste Woche startet das Youth Olympic Team Austria zu den Europäischen Olympischen Jugendspielen nach Maribor (SLO).


49 rot-weiß-rote Athlet:innen werden Österreich bei der 17. Sommer-Edition von 23. bis 29. Juli 2023 vertreten und versuchen in ihren Sportarten die beste Leistung abzurufen. Einer davon ist Paul Prechtl, der im Zehnkampf seine persönliche Bestmarke von 6.528 Punkten übertreffen möchte. Der ambitionierte Salzburger zeigte sich nach der offiziellen Einkleidung geflasht: „Es war ein extrem cooles Erlebnis und ich freue mich, wenn es endlich losgeht. Ich habe schon länger mit einer Qualifikation gerechnet, aber als ich es vor knapp zwei Wochen schwarz auf weiß hatte, ist das noch einmal ganz etwas anderes. Es hat einen extrem hohen Stellenwert für mich. Ich will in Maribor eine richtig gute Leistung zeigen und meine PB überbieten. Das ist meine primäre Zielsetzung!“


Der 16-Jährige gilt im Zehnkampf als ausgeglichener Allrounder, wobei er im Hürdenlauf und im Diskus ordentlich Meter macht. „Ich trainiere pro Tag neben der Schule fast vier Stunden und versuche alles unter einen Hut zu bringen. Das ist bei so vielen Disziplinen nicht unbedingt einfach. Gerade in Wettkampfphasen ist es umso schwerer, man muss einfach ein wenig zurückschalten und sich die Zeit zur Regeneration geben. Ich liebe meine Sportart einfach, daher investiere ich da so viel. Es wird nie langweilig, das reizt mich“, erklärte der HTL-Schüler, der seit seiner Kindheit sein Herz an die Leichtathletik verloren und früh sein Potential erkannt hat.


In seiner noch jungen Karriere hat der Salzburger schon viel erlebt, aber zwei Ereignisse sind ihm in bester Erinnerung geblieben: „Bei der Hallen-Mehrkampfmeisterschaft im Siebenkampf habe ich mich um 6 Punkte vor Julius (Anm.: Rudorfer) durchgesetzt – das ist in so einem Bewerb quasi nichts. Ich war sehr stolz und es hat mir ein super Gefühl gegeben. Aber auch der Stabhochsprung-Bewerb in Wasserburg direkt in der Altstadt hat mir viel bedeutet. Da habe ich eine super Leistung gezeigt und die Leute haben uns lautstark angefeuert. Das war großartig.“


In den kommenden Tagen wird Prechtl noch einmal alle Disziplinen durchmachen und das Hauptaugenmerk auf den Stabhochsprung legen, der hat zuletzt nicht zu 100 Prozent funktioniert. Und dann sollte einer gelungenen Premiere im Zeichen der fünf Ringe nichts mehr im Wege stehen.

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