Österreichische Mehrkampf Staatsmeisterschaften

03.02.2018|Halle|Wien

Bei den Hallen-Mehrkampf-Staatsmeisterschaften im Wiener Ferry-Dusika-Stadion holte sich Florian Maier die Silbermedaille.
Es war der erste Start im Mehrkampf der Allgemeinen Klasse für den 19jährigen Athleten.

Nachdem Florian im 60m Sprint mit 7,34s nicht so schnell lief wie er es sich erhofft hatte, machte er im Weitsprung mit 6,76m wieder einige Punkte gut. Der Kugelstoß verlief sensationell: er schleuderte mit voller Kraft die 7,26kg schwere Kugel auf 13,60m - dies bedeutete persönliche Bestleistung und Disziplinensieg. Im Hochsprung konnte er weitere Punkte sammeln - 1,92m war Florian's übersprungene Höhe und ebenfalls persönliche Bestleistung. Somit lag er mit 2.957 Punkten am Ende des 1. Wettkampftages an zweiter Stelle hinter Dominik Distelberger (3.232 Punkte), derzeit Österreich's bestem Zehnkämpfer, welcher den Start für die Qualifikation für die Hallen-WM in Birmingham nutzte.
Der 60m Hürdensprint (Hürdenhöhe 106,7cm) am zweiten Tag brachte nach einem Fehler bei der ersten Hürde mit 8,79s leider nicht die erhoffte Zeit. Der anschließende Stabhochsprung verlief wieder versöhnlich - 4,10m übersprungene Höhe bedeutete eine weitere persönliche Bestleistung. Im 1000m Lauf gab Florian nochmals alles, wollte er doch die 5000 Punkte knacken: dies gelang ihm mit einer Zeit von 2:52,44min (ebenfalls persönliche Bestleistung).
Mit 5.135 Punkten im Gepäck reiste Florian mit seiner Trainerin Olivia Raffelsberger wieder nach Salzburg zurück.
Der Sieg ging wie erwartet an Dominik Distelberger mit 5.973 Punkten.

Im Rahmenprogramm lief Stephanie Bendrat die 60m Hürden in 8,15s - nur eine Hundertstel-Sekunde schrammte sie am Limit für die Hallen-WM vorbei.
Am kommenden Samstag wird sie bei der Gugl Indoor Gala den nächsten Limitversuch unternehmen.
Hier wird auch Ingeborg Grünwald im Weitsprung antreten, Isaac Asare im 60m Sprint sowie Florian im 60m Hürdensprint.

Weiters lief David Rastl (Jahrgang 2002) im 3000m Lauf mit 9:32,71min auf den 3. Rang.

Den ausführlichen Bericht von Olivia Raffelsberger könnt ihr auf der Homepage des SLV lesen.


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