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Aktuelles | ||||||||
| Meldungen bitte an redaktion@us-la.net oder telefonisch an Catherine Moseley +43660/6060120 | |||||||||
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| 2007-04-15 |
Karl Aumayr Zweiter beim Halbmarathon in Linz
Linz-Marathon - 15.4.2007 |
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Karl Aumayr belegte in Linz über die Halbmarathondistanz bei sommerlichen
Temperaturen in 1:11:17 Stunden den zweiten Platz. Nach seiner 3-wöchigen Verletzungspause
vor den Cross-Landesmeisterschaften war dies ein Testlauf für die österreichischen
Marathon-Staatsmeisterschaften am 13.5.2007 im Rahmen des AMREF Marathon in
Salzburg. Trotz seines hohen derzeiten Trainingsumfangs waren seine Erwartungen hoch.
"Ich muss zugeben, dass ich mir von der Zeit wesentlich mehr erwartet hätte,
ich freue mich aber über den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Viel Zeit liegen
gelassen hab ich bei dem katastrophalen Gedränge nach dem Start, bei dem ich
teilweise sogar stehenbleiben musste." Trainer Hannes Langer war jedenfalls zufrieden mit seinem Schützling: "Bei
den Staatsmeisterschaften will Karl den Marathon unter seiner derzeitigen Bestleistung
von 2:34 Stunden laufen, das ist ihm angesichts der heutigen Leistung auf jeden
Fall zuzutrauen."
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| 2007-04-13 |
Matzner und Szekely mit Auszeichnung |
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Karl Matzner und Csaba Szekely haben heute die Leichtathletik Lehrwarte-Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen. Union Salzburg Leichtathletik gratuliert!
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| 2007-04-08 |
"Hurra ich lebe noch" Wals - 6 Stunden-Ultralauf, 8.4.2007 |
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Hubert Putz berichtet von seinem ersten Antreten bei einem Ultralauf (42km+) am vergangenen Samstag in Wals. Da ich eben erst am Freitagabend vom Trainingslager in Schielleiten mit dem
Großteil des Union-Nachwuchses zurückgekommen bin, und ich die Woche auch für
mein eigenes Training für den Salzburgmarathon nutzte, war ich sicher nicht
optimal vorbereitet für diese Herausforderung. Da es sich aber um eine Benefizveranstaltung
für die Clowndoktors handelte und ich mit der Teilnahme an einem 100km-Lauf
liebäugle, nach 30 Marathons will ich wissen was danach passiert, sah ich es
doch als Test und meldete mich noch kurzfristig an. Mit nur einem Ruhetag am
Freitag stand ich also nach über 100 km in Schielleiten in Wals am Start und
wußte nicht wirklichwas auf mich zukommt. Ich hatte mir einen Trinkgürtel und
4 Getränkeflaschen bereitgelegt, sowie einen Tapeverband und ein zweites Paar
Schuhe falls ich Blasen bekommen würde. Das Wetter war angenehm kühl und die
Stimmung vor dem Start gut. Ich startete also um 10:00 Uhr mit rund 70 anderen
EinzelstarterInnen und einigen Staffeln auf die Kasernenrunde. Nach der ersten
Runde war ich völlig verwirrt, weil ich mit einer Zeit von ungefähr 8:30 Min.
pro Runde gerechnet habe und schon bei 6:45 Min. über das Ziel lief. Ich erfuhr
dann, das die Runde nicht 1700 m sondern nur 1500 m lang war, aber trotzdem
war ich schneller als geplant unterwegs, obwohl es vom Gefühl her sehr locker
war und ich mich gegen meine sonstigen Wettkampfgewohnheiten wirklich bewusst
einbremste. Ich wollte einen Schnitt von 4:45 bis 5:00 Min. pro km laufen und
war die ersten Runden immer darunter. Nach der 1. Stunde schnappte ich mir den
Trinkgürtel und achtete darauf, daß ich nicht zu wenig trank. Ein Powergel und
nach 2 Stunden ein Flaschenwechsel sowie ein weiterer Energieschub. Aber ich
merkte schon, das trotz des eigentlich lockeren Tempos meine Oberschenkel hinten
und außen zu ziehen begannen. Ich kannte dieses Gefühl von einigen harten Trainings
oder Marathons und wußte gleichzeitig, daß es ein harter Tag werden würde, denn
immer wenn dieses Ziehen sich früh einstellte war keine Spitzenleistung mehr
zu erwarten. Ich lag zu der Zeit immer an der 7. Stelle der Einzelläufer und
hielt mein Tempo bis zum Ende der 3. Stunde ziemlich gleich. Beim nächsten Zieldurchlauf
machte ich eine kurze Pause um mich mit neuen Powergels zu versorgen und trank
eine ganze Flasche Energiegetränk. Die ersten Schritte beim Weiterlaufen waren
zäh, ich kam aber wieder ganz gut in Tritt und bewältigte die 4. Stunde gleichmäßig
aber mit deutlich reduziertem Tempo. Das Ziehen in den Oberschenkeln blieb jedoch
nicht nur, sondern wurde sogar noch langsam mehr. Spätestens jetzt wußte ich,
daß es noch ein langer harter Kampf bis zum Ende werden würde. Nach einer weiteren
kurzen Trinkpause ging es in die 5. Stunde und ich legte Schnellgehpausen ein
bei denen ich mit 8:00 Min. pro km unterwegs war und die Beinmuskulatur anders
beanspruchte, sodaß sich die Beine etwas erholen konnten, um dann wieder mit
rund 6:00 Min. pro km weiter zu laufen. Es war auf alle Fälle eine Erfahrung für mich und vielleicht gibt es irgendwann
eine Wiederholung unter geeigneteren Vorbedingungen. Die Probleme die ich befürchtet
hatte ( Blasen, Krämpfe, Gelenksprobleme) blieben weitgehend aus. Die muskulären
Probleme waren allerdings schon früh größer als bei jedem langen Trainingslauf,
aber ich habe gesehen, daß auch auf den Ultrastrecken unter geeigneten Bedingungen
einiges möglich wäre.
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