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Aktuelles  
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2007-04-19 Götzis kommt für Roland Schwarzl zu früh
 


Roland Schwarzl hat heute seine Teilnahme beim internationalen Zehnkampfmeeting in Götzis (26./27. Mai) definitiv abgesagt. "Der Heilungsverlauf nach dem Adduktorensehneneinriss ist zwar positiv, die Zeit um wieder in Form zu kommen aber zu knapp. Einen Zehnkampf zu absolvieren ohne voll fit zu sein macht keinen Sinn. Ich hoffe aber, Anfang Juli beim Mehrkampf-Europacup in Laibach das WM-Limit in Angriff nehmen zu können," so der 26-jährige.




2007-04-15 Karl Aumayr Zweiter beim Halbmarathon in Linz
Linz-Marathon - 15.4.2007
 


Karl Aumayr vor dem Start

Karl Aumayr belegte in Linz über die Halbmarathondistanz bei sommerlichen Temperaturen in 1:11:17 Stunden den zweiten Platz. Nach seiner 3-wöchigen Verletzungspause vor den Cross-Landesmeisterschaften war dies ein Testlauf für die österreichischen Marathon-Staatsmeisterschaften am 13.5.2007 im Rahmen des AMREF Marathon in Salzburg.

Trotz seines hohen derzeiten Trainingsumfangs waren seine Erwartungen hoch. "Ich muss zugeben, dass ich mir von der Zeit wesentlich mehr erwartet hätte, ich freue mich aber über den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Viel Zeit liegen gelassen hab ich bei dem katastrophalen Gedränge nach dem Start, bei dem ich teilweise sogar stehenbleiben musste."

Trainer Hannes Langer war jedenfalls zufrieden mit seinem Schützling: "Bei den Staatsmeisterschaften will Karl den Marathon unter seiner derzeitigen Bestleistung von 2:34 Stunden laufen, das ist ihm angesichts der heutigen Leistung auf jeden Fall zuzutrauen."

Alle Ergebnisse bei PENTEK-Timing




2007-04-15 Markus Stadlmann Elfter bei U18-Strassenlaufmeisterschaften
Deutschlandsberg - Österreichische Staatsmeisterschaften Strassenlauf, 15.4.2007
 

Markus Stadlmann (262)
Willi Urban
Clemens Bernegger (155)
Alexander Kronberger
 
Hans Quehenberger
Paul Dietrich labt Alexander Kronberger
Team USLA mit Fotograf Hubert Putz (links)
 
Fotos: © Markus Stadlmann, Hubert Putz

Markus Stadlmann belegte in der U18-Wertung bei den österreichischen Strassenlaufmeisterschaften den 11. Platz. Er bewältigte die zwei Runden auf leicht hügeligem Gelände in Deutschlandsberg in 17:59 Minuten. "Nach der ersten Runde war er noch besser platziert, in der zweiten Runde machte ihm die Hitze zu schaffen. Die Leistung war gut, man darf auf das nächste Jahr gespannt sein, da ist er auch noch bei den U18 startberechtigt" war Betreuer Hubert Putz zufrieden.

Schnellster USLA-Läufer über die 10 Kilometer der allgemeinen Klasse war Willi Urban als Zwölfter mit neuer persönlicher Bestleistung von 33:54 Minuten. Clemens Bernegger war als 17. nach Startkollision und Sturz mit der Zeit von 34:41 Minuten noch einigermaßen zufrieden. Persönliche Bestleistung erzielte auch Neuzugang Alexander Kronberger als 23. in 35:16 Minuten. Hans Quehenberger kam in 35:44 Minuten als 30. ins Ziel, Hubert Putz belegte in 39:26 Minuten den 60. Platz.

Martina Winter hatte im Abschlusstraining überknöchelt und musste bereits vor dem Rennen w.o. geben. Im Rennen passierte dies auch Paul Dietrich, er gab danach auf.

Alle Ergebnisse bei PENTEK-Timing




2007-04-13 Matzner und Szekely mit Auszeichnung
 


Karl Matzner und Csaba Szekely haben heute die Leichtathletik Lehrwarte-Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen.

Union Salzburg Leichtathletik gratuliert!




2007-04-08 "Hurra ich lebe noch"
Wals - 6 Stunden-Ultralauf, 8.4.2007
 


Hubi, sieht auch nach über 65 km
noch "Putz"-munter aus

Hubert Putz berichtet von seinem ersten Antreten bei einem Ultralauf (42km+) am vergangenen Samstag in Wals.

Da ich eben erst am Freitagabend vom Trainingslager in Schielleiten mit dem Großteil des Union-Nachwuchses zurückgekommen bin, und ich die Woche auch für mein eigenes Training für den Salzburgmarathon nutzte, war ich sicher nicht optimal vorbereitet für diese Herausforderung. Da es sich aber um eine Benefizveranstaltung für die Clowndoktors handelte und ich mit der Teilnahme an einem 100km-Lauf liebäugle, nach 30 Marathons will ich wissen was danach passiert, sah ich es doch als Test und meldete mich noch kurzfristig an. Mit nur einem Ruhetag am Freitag stand ich also nach über 100 km in Schielleiten in Wals am Start und wußte nicht wirklichwas auf mich zukommt. Ich hatte mir einen Trinkgürtel und 4 Getränkeflaschen bereitgelegt, sowie einen Tapeverband und ein zweites Paar Schuhe falls ich Blasen bekommen würde. Das Wetter war angenehm kühl und die Stimmung vor dem Start gut. Ich startete also um 10:00 Uhr mit rund 70 anderen EinzelstarterInnen und einigen Staffeln auf die Kasernenrunde. Nach der ersten Runde war ich völlig verwirrt, weil ich mit einer Zeit von ungefähr 8:30 Min. pro Runde gerechnet habe und schon bei 6:45 Min. über das Ziel lief. Ich erfuhr dann, das die Runde nicht 1700 m sondern nur 1500 m lang war, aber trotzdem war ich schneller als geplant unterwegs, obwohl es vom Gefühl her sehr locker war und ich mich gegen meine sonstigen Wettkampfgewohnheiten wirklich bewusst einbremste. Ich wollte einen Schnitt von 4:45 bis 5:00 Min. pro km laufen und war die ersten Runden immer darunter. Nach der 1. Stunde schnappte ich mir den Trinkgürtel und achtete darauf, daß ich nicht zu wenig trank. Ein Powergel und nach 2 Stunden ein Flaschenwechsel sowie ein weiterer Energieschub. Aber ich merkte schon, das trotz des eigentlich lockeren Tempos meine Oberschenkel hinten und außen zu ziehen begannen. Ich kannte dieses Gefühl von einigen harten Trainings oder Marathons und wußte gleichzeitig, daß es ein harter Tag werden würde, denn immer wenn dieses Ziehen sich früh einstellte war keine Spitzenleistung mehr zu erwarten. Ich lag zu der Zeit immer an der 7. Stelle der Einzelläufer und hielt mein Tempo bis zum Ende der 3. Stunde ziemlich gleich. Beim nächsten Zieldurchlauf machte ich eine kurze Pause um mich mit neuen Powergels zu versorgen und trank eine ganze Flasche Energiegetränk. Die ersten Schritte beim Weiterlaufen waren zäh, ich kam aber wieder ganz gut in Tritt und bewältigte die 4. Stunde gleichmäßig aber mit deutlich reduziertem Tempo. Das Ziehen in den Oberschenkeln blieb jedoch nicht nur, sondern wurde sogar noch langsam mehr. Spätestens jetzt wußte ich, daß es noch ein langer harter Kampf bis zum Ende werden würde. Nach einer weiteren kurzen Trinkpause ging es in die 5. Stunde und ich legte Schnellgehpausen ein bei denen ich mit 8:00 Min. pro km unterwegs war und die Beinmuskulatur anders beanspruchte, sodaß sich die Beine etwas erholen konnten, um dann wieder mit rund 6:00 Min. pro km weiter zu laufen.
Bei einer kurzen Pause nach der 5. Stunde waren meine Getränke und Gels aufgebraucht und ich trank bei der offiziellen Labestation einige Becher Isogetränk und machte mich in bewährter Wechseltechnik auf zur letzten Stunde. Zum Glück zogen einige Wolken auf und die doch etwas unerwartet hohen Temperaturen liessen nach und auch ein leichter Wind kam auf. Gegen Ende der 6 Stunden beschleunigte ich wieder etwas und lief die letzte Runde wieder in einem 5-Minuten Schnitt. Schlußendlich schaffte ich 65,495 km und wurde damit 15. der Gesamtwertung und 5. in der AK 40.

Es war auf alle Fälle eine Erfahrung für mich und vielleicht gibt es irgendwann eine Wiederholung unter geeigneteren Vorbedingungen. Die Probleme die ich befürchtet hatte ( Blasen, Krämpfe, Gelenksprobleme) blieben weitgehend aus. Die muskulären Probleme waren allerdings schon früh größer als bei jedem langen Trainingslauf, aber ich habe gesehen, daß auch auf den Ultrastrecken unter geeigneten Bedingungen einiges möglich wäre.



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