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Unsere Springer sind im Aufwärtstrend!
Dieses Jahr überraschte uns vor allem einer: Alexander Leprich. Es hat wohl keiner damit gerechnet, dass er in der Halle so dermaßen stark springen würde. Mit 15,32m (!!) in der Halle (Anm. letztes Jahr sprang er draussen mit 1,8m Rückenwind 15,37m) fixierte er nicht nur einen neuen Landesrekord, sondern auch den Staatsmeistertitel in der Allgemeinen Klasse. Sein Training ist bisher sehr erfolgreich und vor allem verletzungsfrei verlaufen, was natürlich ausserordentlich positiv für die Leistungs- entwicklung im Sommer ist. Seine Ziele für die Freiluftsaison sind die Verteidigung des Staatsmeistertitels aus dem Vorjahr, sowie konstante Sprünge über 15m. Im Visier ist natürlich der Landesrekord (15,79 von Michael Mayrhofer aus dem Jahre 1994). Alexander wird dieses Jahr bei den Vereinsmeisterschaften einsteigen, dann folgen die Landesmeisterschaften, der Europacup und zuletzt die Staatsmeisterschaften, welche im Juli stattfinden werden.
Nicht so gut lief es heuer bei Csaba Szekely, der mit der Technikumstellung sehr zu kämpfen hat. Die Technik, welche er früher gesprungen ist, war sicher nicht schlecht, jedoch beschränkte sie ihn in der Hinsicht, dass er damit vielleicht konstante 15m Sprünge absolvieren könnte, aber nach oben hin dann keine Chancen mehr offen standen. So konnte er leider bei den Hallenstaatsmeisterschaften seine Titel aus dem Vorjahr nicht mehr verteidigen. Diesen Sommer liegt sein Fokus weniger auf der Sprungarbeit, er möchte viel mehr wieder die Kurzstrecken (100,200m) laufen, Strecken, die ihm früher sehr gut gelegen sind und wo die weiten Sprünge dann automatisch kamen.
Thomas Ager war heuer sicher der Pechvogel unter den Stabhochspringern. Nach einem guten Einstieg mit fast 5 Metern im ersten Wettkampf musste er dem harten Training Tribut zollen, die Leistungen waren demnach dementsprechend schlecht. Als er sich wieder gefangen hatte, stieg er mit einem sehr hohem körperlichen Niveau wieder in das Wettkampfgeschehen ein und stürzte bei einem Wettkampf mit der Hüfte in den Einstichkasten. Die nachfolgende Pause dauerte bis zu den Staatsmeisterschaften, die, so wie er sagte, sicher der beste Wettkampf unter gegebenen Bedingungen war. Er konnte trotz dieses Crashes den Staatsmeistertitel erringen. Der Aufbau für die Sommersaison ist wiederum nicht ohne Hindernisse verlaufen. Stetige kleine Verletzungen (Achillessehne etc.) machten aus dem Training eine Berg- und Talfahrt. Er ist jedoch wieder gut im Training, er möchte (realistische) 5,40m springen. Wir wünschen ihm alles gute!
Seine Schwester Sonja Ager, die in den letzten Jahren nicht trainieren konnte aufgrund einer hartnäckigen Fußverletzung, raffte sich immer wieder auf um immer und immer wieder zu springen. Nachdem der Winter großteils aus Krafttraining bestand, weil sie nicht laufen konnte, stieg sie dann doch mit Turnschuhen in das Wettkampfgeschehen ein und sprang für sie ausgezeichnete 3,50m! Als vor einigen Wochen ein deutscher Stabhochsprungtrainer in Rif gastierte und ihr sagte, dass sie mit dem Absprung und Anlauf locker 4m springen könnte, fasste sie wieder Mut und Elan für die Sommersaison. Das Training derzeit ist wieder ein wenig reduziert, doch wie es so schön heißt.. Aufgeben tut man einen Brief!
Michael Pusterhofer macht derzeit wohl die größten Sprünge in Richtung Leistungsentwicklung im Stabhochsprung. Nachdem er den ersten Winter intensiv durchtrainiert hat, kann er schon die ersten Früchte seiner Arbeit ernten. Der Anlauf wird immer schneller und seine körperlichen Voraussetzungen entwickeln sich positiv. Mit seinen 4,20m aus der Halle kann er im Sommer dann auf jeden Fall gleich mit einer neuen Bestleistung einsteigen. Sein Ziel für Sommer 08? - Die Technik weiter verbessern, dann kommt die Höhe von ganz allein.
Bei den Hochspringern will Nachwuchstrainer Michael Sternad sich im Sommer den Titel holen, letztes Jahr hat es nicht ganz für einen 2m Sprung gereicht. Der Titel wird jedoch dieses Jahr sicher auch nicht unter 2m zu holen sein. Potential wäre da, es auszunutzen gilt es.
Seine Athleten Julian Rusche, Barbara Gruber, Julia Angermann und Philip Machreich trainieren regelmäßig, wobei bei ihnen viel Technikarbeit geleistet wird, damit die Basis für die Zukunft gelegt werden kann. Lukas Langer, welcher eigentlich unter die Basketballer gegangen ist, ist bei Meisterschaften aber immer am Start und holt auch immer gute Platzierungen.
Bei den Frauen steht am Weitsprung ist Cornelia Werdenich am Start, die sich diesen Winter verletzt hatte, deshalb kein Wettkämpfe bestritt, das Training derzeit jedoch wieder gut läuft. Sie hat sich keine Ziele für den Sommer gesteckt, wieder fit werden und Spaß an der Leichtathletik haben steht für sie im Vordergrund.
Karl Matzner
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